![]() |
| Mowitz |
So weckte es auch wenig Erstaunen, als der ehemalige Botschafter der USA in Venezuela, Patrick Duddy, sich schon vor einiger Zeit zu Wort meldete und der Welt, nach dem schon lange vorhersehbaren Sieg von Hugo Chávez, empfahl, einen
"Ausbruch von Gewalt und/oder die Störung demokratischer Abläufe" zum Anlass zu nehmen, der militärischen Führung Venezuelas zu übermitteln, dass sie "zur Aufrechterhaltung der Verfassung, zur Respektierung der Menschenrechte und dem Schutz der demokratischen Tradition des Landes verpflichtet sei". Des weiteren schlug Duddy die Nutzung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) vor, um Venezuela eines Bruchs der Interamerikanischenn Demokratiecharta zu bezichtigen. Die USA sollten den Fall vor den UN-Sicherheitsrat bringen und gleichzeitig "eine Koalition von Partnern organisieren, um einer illegitimen venezolanischen Regierung den Zugriff auf ihr Vermögen im Ausland sowie den Zugang zum internationalen Finanzsystem einzuschränken.Nun gab der Nationale Wahlrat Venezuelas das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen bekannt: Hugo Chávez ist mit 54,42 Prozent der Stimmen (7.444.082) wiedergewählt. Henrique Capriles Radonski kommt auf 44,97 Prozent (6.150.544). Das Ergebnis entspricht dem Stand nach Auszählung von 90 Prozent der abgegebenen Stimmen. Die Wahlbeteiligung liegt bisher bei 80,94 Prozent (13.677.000 Stimmen). Der unterlegene Kandidat erkannte seine Niederlage umgehend an.
Wir gratulieren Hugo Chávez zu seinem Sieg und zu der vorbildlich demokratischen Durchführung dieser Wahlen. Auch das ist ja heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr.
![]() |
| Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de |
FH


Bemerkenswert, dass der vor kurzem an Krebs erkrankte, doch wieder genesene Hugo Chávez, eine weitere Amtszeit übernehmen will. Bei seinen Reden strahlte er die alte Energie aus, als wäre nichts gewesen. Man kann ihn nur viel Glück wünschen und das er die nächsten 6 Jahre unbeschadet übersteht
AntwortenLöschenQuelle: Newsplay